Nach der Lesung war sich das Publikum einig: Fanny Mendelssohn hätte zu Lebzeiten mehr Aufmerksamkeit verdient. Darum passte Härtlings neues Buch auch ausgezeichnet zu der internationalen Hilfsorganisation Room to Read. Auch hier geht es um Chancengleichheit. Karin Schwegler, die sich seit einigen Jahren ehrenamtlich für die Organisation engagiert, betonte, dass es weltweit ca. 800 Mio Analphabeten gebe – 2/3 davon sind Frauen. Um Kindern in Entwicklungsländern bessere Chancen für die Zukunft zu geben, baut Room to Read dort Schulen und Bibliotheken und fördert besonders den Schulbesuch von Mädchen.
Etwa 1.400 Euro kamen durch den Verkauf der Eintrittskarten und die Erlöse aus dem Bücherverkauf zusammen, die für den Bau einer Grundschule in Nepal verwendet werden.